Notwendige Holzschlagarbeiten
03. Feb 2026
Im Winterhalbjahr 2025/26 werden in Bottmingen Holzschläge ausgeführt. Im Bereich «Walchenhüsli», «Kreuackerhägli», «Fuchshag» und «Talholz» werden am Siedlungsrand und am Waldrand instabile Bäume aus Sicherheitsgründen entfernt. Im Rahmen des Waldrandkonzepts werden zudem stufige Waldränder gefördert.
Im Bereich von öffentlichen Waldwegen und Gemeindestrassen werden die Baumbestände laufend bezüglich Sicherheit kontrolliert. Instabile Bäume werden aus Sicherheitsgründen entfernt.
Alte Eichen bleiben aus biologischen Gründen möglichst lange im Waldbestand stehen. Im «Fuchshag» und «Walchenhüsli» müssen einige Eichen im Bereich der Siedlung und von Waldwegen aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Die Bäume weisen einen hohen Anteil an Totholz auf und sind gesundheitlich angeschlagen.
Unsere Wälder bestehen grösstenteils aus Laubholzbeständen mit einem hohen Anteil an Eschen. Viele Eschen sind vom Eschentriebsterben befallen. Es handelt sich um eine Baumkrankheit, die durch einen aus Ostasien stammenden Pilz «Hymenoscyphus fraxineus» verursacht wird. Das Eschentriebsterben ist mit erheblichen Sicherheitsproblemen verbunden. Innerhalb weniger Jahre können kranke Eschen Äste verlieren, stehend absterben oder an Stabilität einbüssen. Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer, Forstdienste usw. sind daher bemüht, diese instabilen Bäume und Gefahrenherde im Bereich öffentlicher Anlagen wie Waldwege, Feuerstellen, etc. aus Sicherheitsgründen zu entfernen. Das Fällen von erkrankten Eschen birgt für das Forstpersonal besondere Gefahren. Die durch die Holzschlagarbeiten entstanden Waldbilder sind auch für das Forstpersonal nicht wünschenswert und bereiten auch uns Sorgen! Die entstandenen Blössen werden im Frühjahr 2026 bepflanzt oder durch Naturverjüngung wieder begründet.
Markus Lack, Revierförster
