Elektroschrott gehört nicht ins Altmetall
27. Mär 2026

Immer wieder landet Elektroschrott im Altmetallcontainer – von defekten Küchenmixern über Kopfhörer bis hin zu alten Ladegeräten. Doch Elektrogeräte und -komponenten gehören nicht ins Altmetall. Die unsachgemässe Entsorgung kann zu Umwelt- und Sicherheitsproblemen führen und erschwert die fachgerechte Wiederverwertung wertvoller Rohstoffe.
Was zählt zu Elektroschrott?
Als Elektroschrott gelten sämtliche Geräte und Komponenten, die Strom benötigen – egal ob über Netzanschluss, Akku oder Batterie. Dazu gehören unter anderem:
- Küchengeräte (Mixer, Wasserkocher, Toaster)
- Unterhaltungselektronik (Radios, Lautsprecher, Kopfhörer)
- Werkzeuge (Bohrmaschinen, Schleifer)
- Kabel, Ladegeräte und Adapter
- Computer, Tablets, Drucker
- Kleingeräte wie elektrische Zahnbürsten, Rasierer oder Taschenlampen
Warum ist das ein Problem?
Elektrogeräte enthalten zahlreiche Komponenten, die im Altmetall nichts verloren haben:
- Akkus und Batterien können sich entzünden oder explodieren, wenn sie im Metallcontainer gequetscht oder beschädigt werden.
- Elektronikbauteile enthalten Schadstoffe, die bei falscher Behandlung in die Umwelt gelangen können.
- Wertvolle Rohstoffe wie Kupfer, Gold oder seltene Metalle gehen verloren, wenn die Geräte nicht dem korrekten Recycling zugeführt werden.
Falsch entsorgter Elektroschrott gefährdet also nicht nur die Mitarbeitenden von Entsorgungsbetrieben, sondern belastet auch Umwelt und Ressourcen unnötig.
Wohin mit Elektroschrott?
Elektro- und Elektronikgeräte dürfen deshalb nicht im Altmetall entsorgt werden. Für sie bestehen kostenlose Rückgabemöglichkeiten:
- Bei jeder Verkaufsstelle, die Elektrogeräte verkauft
- Spezialisierte Recyclingstellen für Elektrogeräte und Batterien
- Detailhändler, auch für Kleingeräte (z. B. Elektronikmärkte, Grossverteiler)
