Genügend Trinkwasser in trockenen Zeiten
30. Jun 2026
Dank angereichertem Grundwasser aus dem Birstal und Bezügen von Hardwasser AG und IWB ist die Trinkwasserversorgung von Wasserwerk Reinach und Umgebung auch im trockenen Sommer 2026 gesichert – ein sorgsamer Umgang bleibt trotzdem wichtig.
Angereichertes Grundwasser im Birstal und der Bezug von Basel gewährleisten dem Wasserwerk Reinach und Umgebung auch im trockenen Sommer genügend Trinkwasser.
Im heissen Sommer steigt der Trinkwasserbedarf. Während Grundwasser und Seewasser mengenmässig im Sommer kaum abnehmen, können Quellschüttungen aufgrund fehlender Niederschläge zurückgehen. Wasserversorgungen, welche primär Quellwasser nutzen, wie dies im Oberbaselbiet oft der Fall ist, müssen daher während langen Trockenperioden Sparapelle kommunizieren.
Das Wasserwerk Reinach und Umgebung produziert dagegen sein Trinkwasser aus dem Grundwasserstrom des Birstals, welcher in Aesch künstlich angereichert wird. Zudem gewähreistet eine Transitleitung vom St. Jakob durch das Birstal und eine Leitungsverbindung über Münchenstein darüber hinaus die Versorgungssicherheit. Hardwasser AG und IWB, die diese beiden Leitungen speisen, produzieren ihr Trinkwasser mit Hilfe von Rheinwasser, das auch im trockensten Sommer in genügender Menge vorhanden ist.
Trotzdem sollten auch die Konsumentinnen und Konsumenten des WWR&U in den Gemeinden Biel-Benken, Bottmingen, Ettingen, Oberwil, Reinach und Therwil sorgsam mit dem Trinkwasser umgehen, da in jedem Liter auch elektrische Energie für die Aufbereitung und Verteilung steckt.
