Fuchsräude – aktuell vermehrt Fälle in der Region
20. Mär 2026
In unserer Region treten derzeit vermehrt Fälle von Fuchsräude auf. Wir bitten die Bevölkerung um Aufmerksamkeit und Mithilfe bei der Beobachtung betroffener Tiere.
Was ist Fuchsräude?
Die Fuchsräude ist eine Hautkrankheit, die durch eine winzige Milbe (Sarcoptes scabiei) verursacht wird. Die Milben graben Gänge in die Haut der Tiere und lösen starken Juckreiz sowie Entzündungen aus. Vor allem Füchse sind betroffen, grundsätzlich können aber auch andere Wildtiere erkranken.
Woran erkennt man ein betroffenes Tier?
Typische Anzeichen sind:
- Starker Haarausfall, besonders am Schwanz, an den Flanken und am Kopf
- Schwer erkrankte Füchse verlieren grosse Teile ihres Fells und leiden unter starkem Juckreiz.
- Gerötete, verkrustete oder verdickte Haut
- Abgemagerter und geschwächter Eindruck
- Die Tiere wirken ungewöhnlich zutraulich oder apathisch, da sie stark geschwächt sind. Im Gegensatz zu tollwütigen Füchsen zeigen sie kein aggressives Verhalten.
Ist die Krankheit für Menschen gefährlich?
Eine Übertragung auf den Menschen ist selten, aber möglich. Beim Menschen führt sie in der Regel nur zu einer vorübergehenden Hautreizung, da die Milben sich nicht dauerhaft halten können. Trotzdem sollte man kranke Tiere keinesfalls berühren und auch Haustiere fernhalten.
Was tun bei einer Sichtung?
Bitte melden Sie auffällige oder offensichtlich erkrankte Füchse dem zuständigen Jagdaufseher der Gemeinde (Telefonnummer 079 210 98 61). So kann rasch abgeklärt werden, ob Massnahmen notwendig sind. Bitte fassen Sie betroffene Tiere niemals an und halten Sie Hunde unbedingt an der Leine, um eine Ansteckung zu verhindern.
