• Bottmingen - wo man lebt und arbeitet

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Abwasserentsorgung

  • Tiefbau, Verkehr
  • Merkblatt als PDF zusammengefasst

    Allgemeine Informationen zu Abwasser(-entsorgung):

    Die Siedlungsentwässerung regelt die Abwasserentsorgung von Grundstücken, Liegenschaften und Verkehrsflächen im Baugebiet und Einzelanwesen ausserhalb der Bauzonen.

    Nicht verschmutztes Regenwasser soll versickert werden oder in Oberflächengewässer eingeleitet werden, wo nötig mit Rückhaltemassnahmen zur Reduzierung der Abflussgeschwindigkeit und zur Schonung der Gewässer.

    Verschmutztes Regenwasser von Verkehrs- und Arbeitsflächen oder häusliches Abwasser bzw. verschmutztes Abwasser aus Industrie und Gewerbe ist – wo nötig vorbehandelt - in Abwasserreinigungsanlagen zu Abwasserreinigungsanlagen zu behandeln.

     

    Gesetzesgrundlage:

    Die Gemeinde ist verpflichtet die Abwasserentsorgung zu regeln. Hierfür wurde von der Gemeinde ein Kanalisationsreglement erlassen, welches auf den Vorgaben des Bundes (Gewässerschutzgesetz GSchG, Gewässerschutzverordnung GSchV) und den Vorgaben des Kantons Basel-Landschaft beruht.

    Kanalisationsreglement

     

    Bewilligung:

    Anlagen der Haus- und Grundstücksentwässerung sowie Anlagen zur Versickerung, zur Abwasservorbehandlung sowie die Einleitung von Abwasser in Gewässer sind grundsätzlich bewilligungspflichtig (Neu-, Um- und Rückbau). Wird die Bewilligung nicht im Rahmen eines Baubegehrens beantragt so kann die Bewilligung auch aufgrund eines Kanalisationsbegehrens beantragt werden. Die Bewilligung wird erteilt wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

    • die Abwasseranlagen entsprechen dem Stand der Technik und taugen für den vorgesehenen Gebrauch
    • die Qualitätsanforderungen an die Ableitung von verschmutztem Abwasser gemäss Bundesrechts eingehalten sind

     

    Sanierung Kanalisationsleitungen:

    Laufende Unterhaltsarbeiten am öffentlichen Kanalisationssystem garantieren den Werterhalt der Abwasserleitungen und verhindern Schmutzwasserinfiltrationen in das Grundwasser. Damit kann das Lebensmittel Trinkwasser gemäss Gesetz vor Verunreinigungen bewahrt werden.

     

    Kanalisationsvorsorge für Private:

    Die Erfahrungen haben gezeigt, dass nicht nur die öffentlichen Leitungen, sondern oft auch die privaten Hauskanalisationen und Anschlussleitungen defekt und undicht sein können. Der Private Eigentümer der Leitungen ist ebenso an das Gewässerschutzgesetz/Verordnung gebunden wie die öffentlichen Eigentümer. Es besteht für Private die Möglichkeit, vorbeugend den Zustand der Hausanschlussleitungen überprüfen zu lassen.
    Informationsfilm

    Dienstleistung der Gemeinde:

    Die Kosten für diese Zustandsprüfungen übernimmt die Gemeinde. Sollte sich erweisen, dass die private Hauskanalisation undicht ist, so muss saniert werden.

    Diese Kosten gehen zu Lasten des Anlageeigentümers.

    Vorgehen:

    Spezialisierte Firmen untersuchen mittels Kanalfernseh-Aufnahmen den baulichen Zustand der Hausanschlussleitungen. Anschliessend wird die Dichtigkeit der Schmutzwasser-Hausanschlussleitung mit einer anerkannten Methode festgestellt. Das Ergebnis wird in einem Video mit Bericht, dem Leitungsnetzplan und einem Protokoll der Dichtigkeitsprüfung festgehalten.

 

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