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Solotheater Denise Racine: "Der Basilisk, der nicht kämpfen will!"

26.09.2014

Angelehnt an Kenneth Grahames Klassiker entspinnt sich die Geschichte um das berühmteste Basler Fabeltier und die Zuschauenden werden zugleich auf eine Reise in die mittelalterlichen Gassen mitgenommen, als Birsig und Rümelinsbach noch offen durch die Stadt fliessen, die Gerber dort ihre Häute säubern, der Aberglaube Wildwuchs treiben kann und die Erde plötzlich zu beben beginnt...

Sicher kennen Sie die Mythen um den Basilisken, der in Basel auf den schönen runden Brunnen sitzt. Gefährlich und böse soll er sein und seine Blicke können töten. Nicht so der Basilisk aus dem Theater von Denise Racine, die zu Gast in der Bibliothek war und Gross und Klein mit ihrer Aufführung begeisterte. Dieser Basilisk rettet sogar Menschen vor dem grossen Erdbeben von Basel und er zeigt den Basler Schülern, wie es denn so aussah im Mittelalter. Wem man begegnen konnte, wie die Leute gearbeitet haben und dass der Nachtwächter am Abend die Strassenlichter angezündet hat. Denise Racine versteht es, ihre Zuschauer zu faszinieren mit ihren vielen Rollen, die sie ganz alleine spielt. Mit einfachsten Mitteln tauscht sie sie aus, dreht das Tuch, das ihr als Kostüm dient, immer wieder anders und taucht so in die andere Rolle ein. Dabei entsteht eine zauberhafte Atmosphäre, die dann auch noch von Instrumenten, gespielt von Clemens Dössinger, unterstützt wird. „Der Basilisk war megatoll“, dies die Rückmeldung von Kindern, die an der Aufführung waren. Und auch die Erwachsenen waren begeistert und zeigten dies durch einen anhaltenden Applaus.

Der Basilisk, der nicht kämpfen will!

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